Aschenglut

Untertitel:

Autor/Autorin: Samuel Beckett
Übersetzung: Erika Schöningh
Elmar Tophoven (Aus dem Englischen)

Regie: Axel Corti
Assistenz:

Darsteller: Achim Benning (Reitlehrer)
Axel Corti (Klavierlehrer)
Attila Hörbiger (Henry)
Christa Köllner (Addie)
Paula Wessely (Ada)
Musik: Bert Breit
Ausf√ľhrende (T√§tigkeit):

Erstsendung:
Produktionsanstalt: Norddeutscher Rundfunk
Co-Anstalten: ORF-Wien
Produktionsjahr: 1961
Legende:
Henry, ein alter, einsamer Mann, l√§√üt sich auf dem steinigen Strand nieder, spricht zu sich selbst und noch zu einem anderen Verlorenen. Doch der Vater, der einst an dieser Stelle ertrunken ist, antwortet nicht. Dann ruft Henry seine tote Frau Ada an, die sogar antwortet. Sie qu√§lt ihn durch ihre Betulichkeit, aber seine Einsamkeit zwingt ihn, mit irgendjemanden zu sprechen. Zwei Szenen sind in der Erinnerung der beiden ganz wesentlich: Die Klavier- und Reitstunden Addies, und dann ist da auf einmal die Erinnerung an eine Liebesszene mit Ada an diesem Strand, grotesk, eine Beschw√∂rung des Scheiterns. Vergeblich ruft er nocheinmal den Vater, es bleibt eine seltsame Geschichte von zwei M√§nnern, Holloway und Bolton, gef√§hrdend, be√§ngstigend. Henrys Verzweiflung, dass es nichts bringt, wenn er mit wenigen Bruchst√ľcken aus seiner Erinnerung versucht, gegen die m√§chtige Sprache des Meeres anzuk√§mpfen, ist bodenlos. Und er muss am Ende zur Kenntnis nehmen, dass auch seine kommenden Tage keine Ver√§nderung bringen werden.
Weiterf√ľhrende Angaben:

Digitalisat-Nr.: ihs_755a
Dauer: 57:30
Dauer Dokufunk-Audiofile: 61:00
Standort: DokuFunk
Aufnahmemodus: Mono
interne Quellen:
externe Quellen:
Bemerkungen: Produktionsanstalt nicht bekannt, andere Regie


Seite zurück