Normalerweise zieht die Frau mit dem Mann oder Der gute Feind

Untertitel:

Autor/Autorin: Hannelies Taschau
├ťbersetzung:

Regie: Gottfried von Einem
Assistenz:

Darsteller: Ruth Bunkenberg (1. Frau)
Renate Hobbie (3. Frau)
Hans Kemner (Axel)
Sabine Koch (Kind)
Sabine Postel (Anna)
Ruth Puls (2. Frau)
Anne Rottenberger (Merle)
Wolfgang Schenck (Kaufmann)
Michael Thomas (Thomas)
Musik:
Ausf├╝hrende (T├Ątigkeit):

Erstsendung: 25.11.1977
Produktionsanstalt: Radio Bremen
Co-Anstalten:
Produktionsjahr: 1977
Legende:
Eine junge Frau zieht mit dem Mann, den sie liebt, in eine Kleinstadt. Er hat dort als Lehrer gro├če berufliche Chancen. Wer sich aber in der sogenannten 'Provinz' nicht bedingungslos anpa├čt, bringt sich ins Abseits. Besonders Frauen haben sich unterzuordnen, andernfalls gef├Ąhrden sie das Ansehen und damit die Existenzgrundlage ihres Mannes. Zum Untertitel 'Der gute Feind' einige ├╝berlegungen der Autorin: 'Vom "guten Feind" h├Ârte ich das erste Mal in Georgien reden. Es ist der, der ├╝berredet, bestimmt, fesselt, zufriedenstellt, umstimmt, beschwichtigt - seine Liebe ist distanz- und gnadenlos. Er ist durch vielf├Ąltige Bez├╝ge an die Gesellschaft gebunden, etwa durch den Wunsch nach Sicherheit. Und er gew├Ąhrt sie auch. Das macht ihn so un├╝berwindlich. "Ich bin v├Âllig stille - ich habe ja alles und werde gebraucht", sagt die Frau neben dem guten Feind. Das gegenw├Ąrtige Leben ist nur Vorbereitung auf das sp├Ątere, das "richtige" Leben. Jedes Stocken, jedes Z├Âgern wird ihr angekreidet. So erm├╝den die meisten Frauen in den Zwischenr├Ąumen.' Erkennst du aber den guten Feind, sagt man in Georgien, nimmst du ihn als Feind an und gelingt es dir, ihm zu entkommen, weil du noch mit Kopf und K├Ârper denken kannst, dann setz dich unter die Eberesche und mach ein Feuer, wie K├Ânigin Tamara.'
Weiterf├╝hrende Angaben:

Digitalisat-Nr.:
Dauer: 43:15
Dauer Dokufunk-Audiofile:
Standort:
Aufnahmemodus: Stereo
interne Quellen:
externe Quellen:
Bemerkungen:


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