Der Prozess um des Esels Schatten

Untertitel:

Autor/Autorin: Friedrich D├╝rrenmatt
├ťbersetzung:

Regie: Ludwig Cremer
Assistenz:

Darsteller: Dagmar Altrichter (Telesia)
Alfred Balthoff (Struthion)
Herbert A. E. B├Âhme (Peleias)
Gerhard B├╝nte (Hypsipoas)
Heinz Klevenow (Agathysrus)
Bum Kr├╝ger (Anthrax)
Hermann Lenschau (Militias)
Erwin Linder (Philippides)
Carsta L├Âck (Krobyle)
Reinhold Nietschmann (Direktor)
Helmut Peine (Polyphonus)
Heinz Reincke (Tiphys)
Edda Seippel (Iris)
Carl Voscherau (Strobylos)
Fritz Wagner (Physignatus)
Musik: Hans Martin Majewski
Ausf├╝hrende (T├Ątigkeit):

Erstsendung: 23.03.1958
Produktionsanstalt: Norddeutscher Rundfunk
Co-Anstalten:
Produktionsjahr: 1957
Legende:

Darf sich der Zahnarzt Struthion in den Schatten des Esels setzen, den er gemietet hat? Der Eseltreiber Anthrax macht ihm dieses Recht streitig. Der Zahnarzt habe, so spricht Anthrax, nur den Esel, nicht aber dessen Schatten gemietet, für den Schatten müsse er extra bezahlen. Aus dem Streit um des Esels Schatten wird ein Prozeß, aus dem Prozeß ein Politikum und aus dem Politikum am Ende ein Bürgerkrieg, der die Stadt Abdera in Thrazien verwüstet. - Die Geschichte ist dem vierten Buch des satirischen Romans 'Die Abderiten' von Wieland entnommen, das im Jahre 1776 erschien. Der Schweizer Dichter Dürrenmatt hat aus der alten Erzählung ein neues Hörspiel gemacht, in dem es sehr dürrenmattisch zugeht. Er beweist, dass historische Waffenschiebungen, heiße Würstchen, Gothenhelme und Lebertran, das Parfüm 'Olympische Liebesnacht' und ein Seeräuberlied von Bertolt Brecht, Klassenkampf, Heidentum und Fremdenverkehr sehr wohl in einem einzigen Hörspiel Platz haben können.

Weiterf├╝hrende Angaben:

nach Christoph Martin Wieland


Digitalisat-Nr.: ihs_096d_1, ihs_096d_2, ihs_096d_3
Dauer: 68:05
Dauer Dokufunk-Audiofile: 29:11, 39:18, 18:29
Standort: intern
Aufnahmemodus: Mono
interne Quellen:
externe Quellen:
Bemerkungen:

Produktion Landesstudio Wien, Erstsendung: 17.11.1959, Regie: Schönwiese, Ernst



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